Straßenfußball für Toleranz

Fußball bringt Kinder und Jugendliche aus Hamburger Schulen aufs Spielfeld – und ins Gespräch. Gespielt wird bei uns mit besonderen Regeln: Demokratieverständnis und Fair Play zählen genauso viel wie Tore. Mädchen und Jungen spielen gemeinsam, ohne Schiedsrichter*innen, aber mit gegenseitigem Respekt. Stets im Mittelpunkt stehen Kommunikation, Teamgeist und Teilhabe.

Das Projekt richtet sich vor allem an Schulen mit KESS-Faktor 1 und 2 – also an Standorte, an denen laut Schulbehörde Hamburg besonders viele Kinder und Jugendliche lernen, die in herausfordernden Lebenslagen aufwachsen (mehr Infos zum KESS-Faktor der Hamburger Schulen). Straßenfußball für Toleranz schafft Hamburger Schüler und Schülerinnen geschützte Räume für Begegnung und Beteiligung, ganz ohne Leistungsdruck. Die Kinder erleben: Meine Stimme zählt. Mein Verhalten macht einen Unterschied. Mein Team ist mehr als nur ich. Ob auf dem Schulhof oder im Soccer Court, Straßenfußball für Toleranz zeigt, wie Sport Brücken bauen kann.

Rund 3.500 Kinder und Jugendliche erleben jedes Jahr bei uns, wie wichtig Toleranz, Fairness, Mitbestimmung und echter Teamgeist sind – auf dem Platz und im Miteinander. Mehr zur großen »Straßenfußball für Toleranz«-Tour 2026 hier.

Was wir beim Straßenfussball für Toleranz bewegen:

Fairplay. Teamgeist. Demokratieverständnis.

Straßenfußball für Toleranz wurde 2002 vom gemeinnützigen Verein NestWerk e. V. ins Leben gerufen – inspiriert von einer kolumbianischen Spielidee, die in den 1990er Jahren zur Gewaltprävention unter Jugendlichen entwickelt wurde. Seitdem hat sich das Projekt in Hamburg zu einer der größten inklusiven Turnierserien für Kinder und Jugendliche entwickelt.

Heute liegt die Trägerschaft bei Wir bewegen Kids in Kooperation mit der Hamburger Sportjugend. Gemeinsam bringen wir die Idee auf Hamburgs Schulhöfe, in Jugendhäuser und an Förderschulen, mit mobilen Soccer Courts, besonderen Spielregeln und einem klaren Fokus auf Teilhabe und Fairness.
Statt Schiedsrichter*innen begleiten geschulte Fairplay Coaches Spiel. Die Teams legen eigene Zusatzregeln fest und stimmen nach dem Spiel gemeinsam über das faire Verhalten ab. Tore zählen nur, wenn Mädchen und Jungen getroffen haben. So wird Verantwortung geübt, Kommunikation gestärkt und Miteinander erlebbar gemacht.

Neu dabei ist ein besonderes Schulmodul: Eine Stunde vor Turnierbeginn erhalten ausgewählte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an einer kurzen Einführung teilzunehmen. Sie lernen dort, worauf es beim Strassenfussball für Toleranz ankommt: worüber die Teams selbst entscheiden dürfen, wie faire Spielregeln entstehen und wie Konflikte gelöst werden können.

Im Turnier unterstützen sie dann unser Team direkt auf dem Platz, zum Beispiel bei der Spielleitung oder bei der Bewertung des Fairplays.

Ziel ist, dass sie das Gelernte später im Schulalltag weitergeben und eigene Spiele auf dem Pausenhof oder im Sportunterricht anleiten können. So bleibt die Idee nicht nur im Turnier, sondern wird Teil des Schulalltags.

Mehr zur großen »Straßenfußball für Toleranz«-Tour 2026 hier.

Mit Deiner Spende
spielst Du den entscheidenden Pass

Fairplay, Teamgeist, Respekt – all das kann man trainieren. Aber nur, wenn es Räume gibt, in denen Kinder und Jugendliche genau das erleben dürfen. Beim Strassenfussball für Toleranz gewinnen alle! Wer mitmacht, lernt zuhören, Verantwortung übernehmen, im Team Lösungen finden.

Damit das möglich ist, brauchen wir Dich.

Deine Spende bringt dieses Projekt an Schulen, in Jugendhäuser und auf die Plätze, wo Kinder neue Erfahrungen brauchen. Du hilfst, dass Tore fallen und Fairness gewinnt.
Spiel mit und unterstütze Strassenfussball für Toleranz.